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Mein Monsterherz

Man kann es ganz simpel Depression nennen. Affektive Störung. Zu finden unter ICD-10. Wenn man möchte, erfindet man sein eigenes Wort dafür. Wie Monsterherz – weil es es nun mal genau dort so weh tut, wo das Herz sitzt.

Wir kennen uns schon ein paar Jahre, das Monsterherz und ich. Es gab Zeiten, da drohte es mich aufzufressen, da war es so groß, riesig und ohrenbetäubend laut, dass ich beinahe darin verschwand. Ich habe mich nicht fressen lassen – und gemerkt, dass meine tiefschürfende Feindseligkeit, die ich dem Monsterherz gegenüber verspürte, nicht sehr hilfreich war. Und tatsächlich, seit einer Weile macht es mir nicht mehr so viel Angst, hin und wieder sieht es sogar ein wenig freundlich aus. Nicht gerade königlicher Besuch – aber auch kein vollkommen ungebetener Gast mehr.

Es ist nicht so, dass ich mich darüber freue, wenn es sich immer wieder drauf setzt, auf mein Herz. Und wenn ich die Wahl hätte, würde ich die Depression abwählen. Ja, mein Körper und meine Psyche, meine Ängste und Hoffnungen wären sich vollkommen einig.

Aber ich habe keine Wahl. Und deshalb weiß ich, deshalb will ich zeigen, dass das Leben gleichzeitig hart, schön, leicht, traurig, ja beinahe alles auf einmal sein kann. Das man immer eine Wahl hat – vielleicht nicht jetzt sofort, aber es geht weiter, es geht immer weiter. Und jeder, der unter einem Monsterherz, einer Depression oder einer anderen Krankheit leidet, die das Leben stark beeinträchtigt, der ist so mutig, wenn er sein Leben in die Hand nimmt, wenn er aufsteht und nicht aufgibt.

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